Festliches Konzert 2004
Vor vollbesetztem Saal öffnete sich am vergangenem Samstag, dem 27. November, der Vorhang in der Münsterer Kulturhalle. Im Publikum konnten zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Musikverband, sowie befreundeten Vereinen vom Moderator, Harald Spengler, begrüßt werden. Den Konzertabend begannen die Mitglieder des Flötenensembles unter der Leitung von Christine Hinze. Begleitet von Schlagzeug, Keyboard, Bassgitarre und Geige hatten Sie das bekannte Thema aus „Miss Marble“ von Rod Goodwin vorbereitet. Im Anschluss wurde aus der berühmten Stepshow von Michael Flatley „Lord of the Dance“ die Musik von Ronan Hardiman zu Gehör gebracht. Als kleine Zugabe kamen die Mitglieder der anderen Flötengruppen und einige Sänger aus den Reihen des Vereins auf die Bühne und spielten zusammen den „Urmel-Rock“. Mit der Erkennungsmelodie „Zarathustra“ trat das Jugendorchester mit seinem Dirigenten Matthias Jäger auf die Bühne. Zu Beginn wurde „The Castle of Bray“ von Kees Vlak intoniert. Danach folgte das Stück „Fascinating Drums“ von Ted Huggens. Beim nächsten Stück, einem Medley aus dem Musical „Starlight Express“ von Andrew Lloyd Webber wurde das Jugendorchester durch die Läuferinnen und Läufer vom Rad- und Rollsportverein Groß-Zimmern mit einer tollen Choreographie auf Rollschuhen unterstützt. Zum Abschluss spielte das Jugendorchester den bekannten Hit von John Miles „Music“. Nach großem Applaus wurde als Zugabe das Stück „Midnight Dancer“ interpretiert, bevor es in die wohlverdiente Pause ging. Mit dem extra für das Große Orchester geschriebenen Intro wurden die Zuhörer von den Musikern des Orchesters unter der Leitung von Piotr Konczewski wieder begrüßt. Als erstes konnte man die Ouvertüre zur Operette „Orpheus in der Unterwelt“ von Jacques Offenbach hören. Danach wurde das „Adagio“ aus dem Klarinettenkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart vorgetragen. Als Solist konnte man Helmut Bockshammer erleben. Im Anschluss erklang aus der Oper Turandot von Giacomo Puccini „Nessun Dorma“. Mit der „James Bond 007 Selection“ wurden den Gästen verschiedene Titelmelodien aus den berühmten Agentenfilmen präsentiert. Als letztes Stück stand dann noch „Hollywood“ auf dem Programm. Dieses Medley bestand aus verschiedenen Filmmelodien wie z.B. der Star Trek – Titelmelodie, dem Moon River oder dem Raiders March aus Indiana Jones. Nicht ohne Zugaben durfte nach drei Stunden Musikgenuss, der Konzertabend enden. Zuerst spielte das Große Orchester den diesjährigen Sommerhit „Dragostea Din Tei“. Danach gab es zum Großen Finale zusammen mit dem Jugendorchester den Song „Thank you for the Music“ von Abba und natürlich den traditionellen „Radetzky-Marsch“zu hören.

Abschlussprüfung für das Vororchester 2003
Am Freitag, dem 12.11.2004 fanden sich 12 Jungmusiker des Vororchesters zur Abschlussprüfung in der Kulturhalle ein. Es ging darum zu beweisen, ob man nach nun 1 1/2 Jahren Ausbildung fit für die Aufnahme ins Jugendorchester ist. Um es vorwegzunehmen: alle haben bestanden und werden damit nach dem Festlichen Konzert am 27. November im Jugendorchester ihr Können beweisen. Zu bestehen galt es zunächst einen theoretisch Prüfungsteil, in dem jeder ca. 45 Minuten Zeit hatte, den 2-seitigen Bogen auszufüllen. Hier bestanden alle mit Bravour, selbst der schlechteste kam noch auf 67 von 84 möglichen Punkten. Und auch im anschließenden praktischen Teil, bei dem jeder ein selbst ausgewähltes Stück vortragen musste, konnten alle die Ohren von Jugendorchesterdirigent Matthias Jäger überzeugen. Damit wird das Jugendorchester nun um 3 Klarinetten, 3 Saxophone, ein Tenorhorn, 2 Schlagzeuger, 2 Querflöten und einen Trompeter bereichert.

Musikalische Geburtstagssparty in der Kulturhalle
Mit musikalischen Geburtstagsgrüßen befreundeter Jugendorchester und den rockigen Klängen der Band „fitfull flake“ feierte das Jugendorchester des Musikvereins Münster am Sonntag, den 10. Oktober, seinen 25. Geburtstag. Aus Babenhausen, Hainstadt und Weiskirchen kamen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen der dortigen Jugendensembles, um dem Jugendorchester des Musikvereins Münster mit einem bunten Musikprogramm zum Geburtstag zu gratulieren. Mit Funk und Rock brachte abschließend die Band „fitfull flake“ die Kerzen auf der musikalischen Geburtstagstorte zum Flackern bevor zum Finale alle vier Jugendorchester unter der Leitung des Münsterer Orchesterchefs Matthias Jäger „Thank you for the music“ intonierten. August Heckwolf, der 1. Vorsitzende des Musikvereins, erläuterte Entstehung und Erfolgsgeschichte des Jugendorchesters, das im Jahre 1979 aus der Taufe gehoben worden war. Zahlreiche Ehrengäste, unter ihnen die früheren Orchesterleiter Reinhold Franz und Stefan Haus, waren zum Geburtstag am Sonntagnachmittag erschienen.

25 Jahre Jugendorchester des Musikvereins 1914 Münster e.V.
Auf Initiative von Reinhold Franz begann der Musikverein im Jahr 1979 mit einer Flötengruppe und legte damit einen der Grundsteine für die musikalische Erziehung und Förderung des Nachwuchses für die Orchester und Ensembles des Vereins, auf den noch heute aufgebaut werden kann. Das Flötenensemble wurde in den 80er-Jahren zu einem festen Programmbestandteil der Vereinsveranstaltungen. In Zusammenarbeit mit den damaligen Jugendleitern Roland Orians und August Heckwolf und dem Vizedirigenten Reiner Rufle begann Reinhold Franz im gleichen Jahr mit dem Aufbau eines Jugendorchester. Und am 16.12.1979 war es soweit, das neue Jugendorchester des Musikvereins wurde gegründet. Es stand zunächst unter der musikalischen Leitung von Reiner Rufle, an dessen Stelle 1980 Reinhold Franz trat. Schon 1981 trat das Jugendorchester erstmals bei einem Konzert des Musikvereins auf. Die Auftritte des Jugendorchester sind seit dieser Zeit aus den Konzerten des Vereins nicht mehr wegzudenken, ob früher mit der Musik aus der Muppets- Show und dem Baby- Elephanten- Walk oder heute den Interpretationen aktueller Hits aus den Charts. Beim 70- Jährigen des Vereins im Mai 1984 traten neben dem Großen Orchester des Vereins auch das Flötenensemble und das Jugendorchester auf. Zum Jubiläumskonzert im Dezember des gleichen Jahres konnte der Verein nahezu 700 Zuhörerinnen und Zuhörer begrüßen. Einen wichtigen Stellenwert nahmen und nehmen beim Jugendorchester neben der Teilnahme an musikalischen Leistungsvergleichen auch gemeinsame Fahrten, Ausflüge und Probenwochenenden ein. Einige Aktivitäten aus den frühen Jahren: Steinknickle bei Heilbronn 1982, Finsterbrunntal bei Kaiserlautern 1983, Soest bei Hilversum/ Holland 1985, Ebersbach/ Fils in Baden- Württemberg 1987 und Kehl und Straßburg 1988.\r\n\r\n1987 in Altenmittlau, 1988 in Idstein bei Wertungsspielen des Landesmusikverbandes Hessen erreichte das Jugendorchester jeweils 1. Ränge mit Auszeichnung. 1990 konnten die Älteren aus dem Jugendorchester gar in der Oberstufe eine derartige Auszeichnung erringen. Neben den alljährlichen musikalischen Höhepunkten der Frühlingskonzerte im März und der Festlichen Konzerte zum Jahresende bildete 1989 das 75- jährige Jubiläum eine besondere Station in der Vereinsgeschichte. Der 75. Geburtstag des Vereins und gleichzeitig der 10. Geburtstag des Jugendorchesters wurde mit einem großen viertägigen Zeltfest gefeiert, an dem viele Gastkapellen und die Münsterer und Altheimer Vereine mitwirkten. Das Jugendorchester startete mit reinhold Franz im Juni 1992 zu einer ersten Konzertreise nach England. Ziele waren u.a. Chesterfield in North- East- Derbyshire und Wolverhampton, wo die jungen Musikerinnen und Musiker in Gastfamilien untergebracht waren. Der Gegenbesuch des Orchesters der Wolverhampton Girls High School erfolgte dann im Oktober 1993.\r\n\r\n1993 nahm das Jugendorchester auch erstmals am Internationalen Blasmusikfest der Europas teil, das in Bad Orb mit Orchestern aus 10 Nationen durchgeführt wurde. In den Folgejahren wurden die jungen Musikerinnen und Musiker aus Münster immer wieder zur Teilnahme des im Zwei- Jahres- Turnus stattfindenden Musikfestes eingeladen. Ebenfalls 1993 besuchten die jungen Musikerinnen und Musiker die Stadt Magdeburg aus Anlass des 30. Geburtstages des dortigen Jugendblasorchesters. Der Gegenbesuch erfolgte dann 1994. Für das Jubiläumsjahr 1994 hatte sich Reinhold Franz etwas Besonderes ausgedacht. Nach intensiver Probenarbeit und vielen Stunden im Studio wurde eine CD mit ausgewählten Stücken aus den Repertoires des Jugendorchesters, des Großen Orchesters, der Big Band und der Gersprenzmusikanten produziert und unter dem Titel ,,Musikalische Impressionen zum Jubiläum’’ herausgegeben. Vor einer bislang nie dagewesenen Zahl von insgesamt 1.200 Zuhörerinnen und Zuhörern ging in der Gersprenzhalle in Münster im November 1994 das Festliche Konzert des Vereins über die Bühne, mit dem der 80. Geburtstag des Vereins unter dem Motto ,,Music Reflection’’ gefeiert wurde. Auch dieses Festliche Konzert bewies das hohe Niveau der beiden Orchester. Der langjährige Dirigent des Großen und des Jugend- Orchesters Reinhold Franz wurde während des Konzerts wegen seiner außerordentlichen verdienste um die Entwicklung der Musikgruppen des Vereins vom Vorstand mit dem Titel eines Musikdirektors ausgezeichnet. 1994 begeisterte das Jugendorchester mit einem Auftritt bei einem Show- Wettbewerb in Offenthal sein Publikum und wurde mit einem zweiten Preis belohnt.1995 nahmen die jugendlichen und jungen Erwaschenen erneut am Europäischen Blasmusikfestival in Bad Orb teil. Das Große Orchester erreichte im Juni 1995 beim 2. Deutschen bundesmusikfest in Münster/ Westfalen einen 1. Preis mit Auszeichnung in der Oberstufe. Zum Jahresausklang 1995 beteiligte sich das Jugendorchester des Vereins am 1. Hessischen Orchesterwettbewerb, der am 11. November im Sendesaal des Hessischen Rundfunks statt fand. Dort konnte das Prädikat ,,mit gutem Erfolg teilgenommen’’ erspielt werden. Mit einem neuerlichen Besucherrekord von 1.500 Gästen übertraf dann das Festliche Konzert Dezember 1995 alle Erwartungen. Das Flötenensemble unter der Leitung von Christine Hinze, das Große Orchester unter Reinhold Franz und das Jugendorchester, erstmals teilweise unter der Leitung von Stefan Haus- einem jungen Nachwuchsmusiker aus dem Orchester-, begeisterten das Publikum. Das Jugendorchester führte im Oktober 1996 seine zweite England- Konzertreise durch. Wieder sollte Wolverhampton das Ziel sein. Zuvor jedoch konnte das Jugendorchester im Juni 1996 bei einem hessenweiten Wertungsspielen in Hergershausen einen 1. Rang mit der Auszeichnung in der Blasorchester- Jugendstufe erreichen. Mit der Kooperation mit Sängerinnen und Sängern und ausgewählten Musikern aus Rockbands der Region setzte das Jugendorchester unter der Leitung von Stefan Haus beim Festlichen Konzert 1996 ein ganz neues Zeichen. Insgesamt 1.400 Besucherinnen und Besucher bei erstmals zwei Konzertterminen sahen den Auftritt des Flötenensembles und der beiden Orchester in der neuen Kulturhalle Münster. Mit der Beteiligung an ,,Rock meets Orchestra’’, einer Veranstaltung der Jugendpflege der Gemeinde, bei der neben dem Jugendorchester des Musikvereins u.a. ein junger Chor aus Eppertshausen und die Bands ,,Bee Flat’’ und ,,Blind Date’’ auftraten, konnte das Jugendorchester 1997 auch vor den kritischen Augen und Ohren eines Publikums bestehen, zu deren bevorzugter Musikrichtung nicht eben gerade die Blasmusik gehört. In diesen Jahr fiel auch der Sieg beim Jugend- Show- Wettbewerb der Landesmusikjugend Hessen in Gelnhausen, der dem hundertköpfigen Jugendorchester mit der Show ,,Raumschiff Musicprise’’ ein Preisgeld von 2.300 DM einbrachte. Die Ära Reinhold Franz beim Musikverein ging 1997 nach fast zwanzig Jahren der Zusammenarbeit einvernehmlich zu Ende. Mit dem Festlichen Konzert Panorama der Musik 1997 verabschiedete sich Musikdirektor Reinhold Franz als Orchesterleiter. In der Ausbildung des musikalischen Nachwuchses ist der zum Eherndirigenten ernannt bis heute dem Musikverein verbunden. Nachdem auch Stefan Haus die Leitung des Jugendorchesters studienbedingt aufgegeben hatte, übernahm 1998 die musikalische Leitung des Großen Orchesters und des Jugendorchesters Thomas Buß aus Wetzlar, ein musikalischer Profi, der das hohe Niveau der Orchester halten und ausbauen konnte. Aus persönlichen Gründen- vor allem wegen der vergleichsweise weiten Wegstrecken zwischen seinem Wohn- und seinem Tätigkeitsort- strebte Thomas Buß dann im Frühjahr 2001 eine Auflösung der Verbindung zum Musikverein an. Unter der Leitung von Matthias Jäger aus Rodgau startete das Jugendorchester des Musikvereins Mitte 2001. So Beteiligte sich das Jugendorchester mit Matthias Jäger u.a. zum wiederholten Mal am Europäischen Blasmusikfestival in Bad Orb. Einer der Weiteren Highlights für die jungen Musikerinnen und Musiker war im September 2003 die Teilnahme an einem bundesweiten Musikfestival in Dillingen/ Donau.

Vororchester 2004
Erste Orchesterprobe der elf jungen Musikerinnen und Musiker in der Kulturhalle
Spannung und Vorfreude lagen in der Luft am Freitagnachmittag, den 23. April, als sich um 16:00 Uhr die jungen Musikerinnen und Musiker aus dem neuen Vororchester 2004 des Musikvereins 1914 Münster im Probenraum versammelten. Begleitet von ihren Eltern gingen die Kinder an’s Auspacken der Instrumente und das Aufbauen der Notenständer. Der stellvertretende Vorsitzende des Musikvereins Hubert Grießmann und die Koordinatorin für die Jugendarbeit im Verein Maria Dörr, gaben einige letzte Informationen und Erläuterungen und dann hob Matthias Jäger, der musikalische Leiter des Jugendorchesters des Vereins, den Dirigentenstab und es ging los. Das Ausbildungskonzept des Musikvereins sieht vor, dass bereits vom Beginn der musikalischen Ausbildung an der Einzelunterricht bei qualifizierten Ausbilder/innen stattfindet und das gemeinsame Spiel im Orchester erlernt und geprobt wird. Alle jungen Musikerinnen und Musiker hatten seit der ersten Zusammenkunft im März des Jahres die notwendigen Absprachen mit ihren Ausbilder/innen getroffen und die Instrumente waren beschafft – oft für die ersten Monate zunächst gemietet, wobei der Verein sachverständigen Rat und Vermittlungsarbeit leistete. In den nächsten Wochen und Monaten wird es jetzt darum gehen, aus den ersten gemeinsamen Tönen ein klingendes kleines Ensemble zu formen. Am Spielspaß der elf jungen Musikerinnen und Musiker, das war am Freitagnachmittag zu spüren, wird es nicht fehlen. Es musizieren Lars Anders und Laura Grießmann (beide Altsaxophon), Tessa Renner (Klarinette), Samira Dingeldein, Jolene Schmücker, Melissa Weber und Irina Zimmermann (alle Querflöte), Philipp Hardt (Trompete), Markus Scharlach (Tenorhorn), Lisa Stubba (Waldhorn) und Marlon Diller (Schlagzeug).

Frühlingskonzert 2004
Vor einem vollbesetzten Kulturhallensaal hob sich am Samstagabend, 20. März, der Vorhang zum Frühlingskonzert des Musikvereins Münster. In den letzten Tagen vor dem Konzerttermin hatten sich die Verantwortlichen des Vereins wegen des eher schleppenden Vorverkaufs und angesichts der Veranstaltungsfülle des Jubiläumsjahres in Münster doch ein wenig besorgt gezeigt. Doch die aus den letzten Jahren bekannten Leistungen der Musikerinnen und Musiker des Vereins sorgten auch in diesem Jahr für einen außerordentlich guten Publikumszuspruch. Und die Zuhörerinnen und Zuhörer wurden wahrlich nicht enttäuscht, nachdem Moderator Johannes Heppenheimer das Startsignal gegeben hatte. Mit einem musikalischen Feuerwerk eröffnete das 75-köpfige Jugendorchester den Abend. Unter der Leitung von Matthias Jäger präsentierte das Orchester das Ergebnis intensiver Probenarbeit. „Pavane in Blue“, „Pasadena“ und „Choral and Rock Out” wurden mit lautstarkem Applaus gefeiert. Ohne eine Zugabe durften die jungen Musikerinnen und Musiker nicht von der Bühne. Nach dem „Midnight Dancer“des Jugendorchesters senkte sich dann der Vorhang zu einer kurzen Umbaupause, bevor das Akkordeonensemble des Musikvereins seinen Konzertbeitrag präsentierte. Unter der Leitung von Gabriele Muhs hatte das Ensemble einen bunten musikalischen Frühlingsgruß mitgebracht, der bekannte Melodien wie den „Kleinen grünen Kaktus“und ein Swing-Medley umfasste. Der Höhepunkt des Abends war der Auftritt des Großen Orchesters unter der Leitung von Piotr Konczewski. Die Musikerinnen und Musiker hatten sich zum 90. Geburtstag des Vereins etwas besonderes ausgedacht. Ihre musikalischen Beiträge orientierten sich an der Geschichte des 1914 gegründeten Vereins. So begann das Orchester mit dem Marsch „Hoch Heidecksburg“ aus dem Gründungsjahr 1914. Über „Die Goldenen Zwanziger“, ein „Heinz-Rühmann-Medley“, „Just a Gigolo“, „The Best of Beatles“, ein „Udo Jürgens-Medley“ und „Abba Gold“ nahm das Orchester die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine Zeitreise durch 90 Jahre Musik- und Vereinsgeschichte. Beim letzten Stück des Programms „I will survive“ standen dann Jugendorchester und Großes Orchester sogar zusammen auf der Bühne und rissen das Publikum mit ihrem Sound zu einem Beifallssturm hin. Piotr Konczewski und Matthias Jäger nahmen zusammen mit ihren Musikerinnen und Musikern den Beifall eines begeisterten Konzertpublikums entgegen. Mit der Zugabe Ab in den Süden wurde dann der Vorhang geschlossen.

Jubiläumsempfang
Zur Eröffnung des doppelten Geburtstagsjahres lud der Musikverein am Sonntag, 07.03.04 in die Kulturhalle in Münster ein. Am Eingang konnten sich die Gäste neben der Festschrift auch ein Glas Sekt nehmen und sich bei einer Fotoausstellung viele Bilder aus vergangenen Zeiten ansehen. Das Programm eröffnete das ca. 70köpfige Jugendorchester unter der Leitung von Matthias Jäger. Zum Empfang begrüßte der 1. Vorsitzende, August Heckwolf u.a. Bürgermeister Walter Blank, den Kreisbeigeordneten Dietmar Schöbel sowie den Präsidenten des Hessischen Musikverbandes und Vizepräsidenten des Deutschen Blas- und Volksmusikverbandes, Horst Sassik. Danach trat das Flötenensemble unter der Leitung von Christine Hinze auf. Durch das Programm führte Johannes Heppenheimer, der auch die Chronik des Musikvereins vortrug. Zwischendurch konnte man die Klänge eines Bläserensembles und eines Querflöteduos erleben. Nach dem Grußwort durch Herrn Horst Sassik standen die Ehrungen auf dem Programmpunkt. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Jürgen Dony, Udo Keil und Stefan Löbig geehrt. Seit 25 Jahre musizieren Holger und Peter Hinze, Felix Müller und Annette Wamboldt im Musikverein. Für 50 Jahre Vereinstreue wurden Walter Frühwein, Heinrich und Karl Kreher, Herbert Löbig, Horst Seibert und Emil Ulrich mit Geschenkkörben bedacht. Nachdem der Bürgermeister Walter Blank und der Gratulant der Ortsvereine, Jürgen Stork vom Turnverein, ein Jubiläumsgeschenk überreichte, wurde die Veranstaltung mit einem musikalischen Vortrag des Jugendorchesters beendet.

Schnuppertag 2004
-Fünfzig Kinder und Eltern am 5. März beim Musikverein Münster-
Vom Andrang begeistert, aber auch schier überwältigt wurden die Verantwortlichen des Musikvereins Münster am Freitagnachmittag, 5. März 2004. Fast fünfzig Personen, Kinder und Eltern, drängten sich im Übungsraum in der Münsterer Kulturhalle. Sie waren gekommen, um sich über das Ausbildungsangebot in den Gruppen des Musikvereins zu informieren. Solistisch und in kleinen Gruppen stellten sich zunächst die aktiven Musikerinnen und Musiker aus dem Jugendorchester des Vereins mit ihren Instrumenten vor, bevor es an das Ausprobieren gehen konnte. Unter der Anleitung der Kinder und Jugendlichen aus dem Musikvereins-Jugendorchester wurden den Blech- und Holzblasinstrumenten von den neuen Talenten die ersten eigenen Töne entlockt und so das Interesse am Erlernen der Instrumente im Praxistest überprüft. Und auch das Schlagzeug wurde nicht geschont. Ziel der Vereinsverantwortlichen war es, so August Heckwolf, der Vorsitzende des Musikvereins, neue Talente für den Start in ein Vororchester 2004 zu gewinnen. Die Ausbildung beim Musikverein erfolgt von Anfang an in der Gruppe, dem so genannten Vororchester. Das gemeinsame Lernen und Musizieren im Vororchester wird ergänzt durch Einzelunterricht bei qualifizierten Ausbilderinnen und Ausbildern, die der Musikverein vermittelt. Nach der erfolgreichen Theorie- und Praxisprüfung nach ca. zwei Jahren steht dann dem weiteren musikalischen Weg in das Jugendorchester und später in das Große Orchester des Vereins nichts im Weg.

Jahreshauptversammlung 2004
Am Freitag, dem 27. Februar 2004 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung des Musikvereins im Vereinslokal Kaisersaal statt. Hierzu konnte der 1. Vorsitzende August Heckwolf über 40 Mitglieder begrüßen. Zuerst wurde den verstorbenen Mitgliedern im letzten Jahr mit einer Gedenkminute gedacht. Danach folgten die Ehrungen für die fleißigsten Musiker im letzten Jahr. Sie wurden mit einem Musikerglas belohnt. Im Jahresrückblick erinnerte der 1. Vorsitzende an die Aktivitäten im letzten Jahr. Danach folgte der Bericht der Schriftführer, vorgetragen von Jens Wamboldt. Aus Seinem Bericht war zu erfahren, dass dem Verein 363 Mitglieder angehören, davon sind 218 aktiv. Im Anschluss folgten die Berichte der Gruppenleiter. Die 1. Rechnerin Erika Matheis konnte den Anwesenden darlegen, dass der Verein auf finanziell „festem Fuß“ steht. Die Kassenprüfer bestätigten Ihr eine einwandfreie Kassenführung und baten um Entlastung des Vorstandes. Für die lt. Satzung nötige Neuwahl wurde der Ehrendirigent Heinrich Bonifer als Wahlleiter gewählt. In den neuen Vorstand wurden gewählt:
1. Vorsitzender: August Heckwolf
2. Vorsitzender: Hubert Grießmann
1. Rechnerin: Erika Matheis
2. Rechnerin: Christine Armbruster
Schriftführerin: Annette Bopp
2. Schriftführer: Jens Wamboldt
Kassenprüfer: Birgit Vay, Petra Szamatulski und Holger Hinze
Notenwart: Werner Orians, Heinrich- Peter Gerhold und Walter Löbig
Pressewart: Gerhard Bonifer-Dörr, Andreas Rosskopf und Niko Löbig
Jugendleiter: Bianca Heckwolf, Julian Dörr, Jennifer Ottenweller, Stefanie Serowy und Maximilian Hotz
Inventarverwalterin: Petra Szamatulski;
Beisitzer: Rolf Brechtel, Maria Dörr (Koordination Jugendarbeit)

Jugendvollversammlung 2004
Bei einer Vollversammlung aller Mitglieder des Jugendorchesters am Freitagabend, den 31. Januar wählten die Kinder und Jugendlichen aus dem Verein ihr neues Jugendleitungsteam. Zuvor jedoch bedankte sich der Vorsitzende des Musikvereins August Heckwolf beim bisherigen Leitungsteam mit Bianca Heckwolf, Stephanie Franz und Thorsten Luzcak für die in den letzten beiden Jahren geleistete Arbeit. Mit großem Applaus drückten auch die jungen Musikerinnen und Musiker ihren Dank dafür aus, dass die Drei sich um alle Angelegenheiten rund um das Jugendorchester gekümmert hatten – von der Organisation der alltäglichen Arbeit bis zur Vorbereitung von Freizeitaktivitäten, Wochenendfahrten und Konzertreisen. Das Dreier-Team dankte in seiner Verabschiedung dann ganz besonders Maria Dörr, die das Leitungsteam im letzten Jahr intensiv unterstützt hatte, und überreichte ihr ein Präsent. Als neue Leitungsgruppe wurde dann einstimmig ein fünfköpfiges Team gewählt, das jetzt seine Arbeit aufnimmt. Bianca Heckwolf, Stefanie Serowy, Jennifer Ottenweller, Julian Dörr und Maximilian Hotz bilden das neue Jugendleitungsteam. Sie werden im Jugendausschuss bei ihrer Arbeit unterstützt von Sarah Danz, Lisa Kleibusch und Melissa Kurbel, die sich das Amt der Schriftführerin teilen, Heiko Heckwolf, der sich um die Kasse des Jugendorchesters kümmert, Onno Waldschmitt, Stefan Grimm und Michael Danz, die für die Verwaltung des Notenmaterials verantwortlich sind, sowie Anna-Katharina Müller als weiteres Mitglied. Auf Vorschlag des Vorsitzenden August Heckwolf wählte die Versammlung abschließend Maria Dörr zur Koordinatorin für die Jugendarbeit im Musikverein.

Weihnachtsfeier 2003
Am Samstag den 13. Dezember veranstaltete der Musikverein 1914 Münster seine Weihnachtsfeier in der Kulturhalle in Münster. Die aktiven Musiker des Vereins, deren Familien, Freunde und Bekannte waren hierzu eingeladen worden in musikalischer Runde ein Paar besinnliche Stunden zu verbringen. Neben Kaffee und Kuchen stand natürlich die Musik im Mittelpunkt. Als erstes begannen die beiden Anfänger-Flötengruppen unter der Leitung von Gertraud Gonné. Danach folgte die 2. Flötengruppe ebenfalls unter der Leitung von Gertraud Gonné. Im Anschluss kam das Vororchester 2003 auf die Bühne. Die jungen Musiker, die seit Mai dieses Jahres zusammen ein Instrument lernen, standen unter der Leitung von Holger Hinze. Dann ging es im Programm mit dem Flötenensemble unter der Leitung von Christine Hinze weiter. Zu den weihnachtlichen Klängen der 1. und 2. Flötengruppe sowie des Flötenensembles fand der Nikolaus mit seinen beiden Engeln den Weg in die Kulturhalle. Nachdem der Nikolaus dann eine kleine Weihnachtsgeschichte vorgelesen hatte fand die Bescherung statt. Nachdem die Geschenke verteilt wurden trat das Vororchester 2002 unter der Leitung von Matthias Jäger auf die Bühne. Die Jungen Musiker, die seit 1,5 Jahren in dieser Formation zusammen musizieren werden nach der Weihnachtsfeier in das Jugendorchester des Musikvereins übernommen. Nach diesem Vortrag wurde eine Diapräsentation über den Ausflug des Jugendorchesters zum Wertungsspiel nach Dillingen gezeigt. Im Anschluss daran fanden die Ehrungen statt. Viele Musiker und inaktive Vereinsmitglieder wurden für Ihre langjährige Zugehörigkeit zum Verein geehrt. Der 1. Vorsitzende August Heckwolf überreichte die Urkunden und Präsente an folgende Vereinsmitglieder:
3-Jahre: Alan Dilara, Jessica Gille, Nauka Stroh, Ronja Sames, Lisa Emrich, Alena Bell, Sophia Hitzel, Naima Stroh, Steffen Strauß und Nora Dörr
5-Jahre: Marc Beresheim, Christine Grimm, Sebastian Schneider, Melissa Kurbel, Maximilian Hotz, Alina Dollheimer, Anika Herd, Lisa Kleibusch, Daniel Stubba
10-Jahre: Nadine Heckwolf, Niko Löbig
20-Jahre: Jörg Brechtel, Jens Wamboldt, Manfred Knöll
50-Jahre: Willi Heckwolf, Friedrich Jakob Rosskopf
Nach den Ehrungen spielte das Jugendorchester des Musikvereins unter der Leitung von Matthias Jäger und beendete die dreistündige Veranstaltung.

Festliches Konzert 2003
Festliches Konzert des Musikverein 1914 Münster e.V. begeisterte das Publikum
Als sich der schwere rote Vorhang in der Münsterer Kulturhalle am vergangenen Samstagabend hob, konnte Moderator Harald Spengler über 700 Besucherinnen und Besucher begrüßen. Es hat bereits Tradition in Münster, das große Festliche Konzert, auf das sich die beiden Orchester des Vereins und das Flötenensemble in intensiver Probenarbeit vorbereiten. In diesem Jahr eröffnete das Flötenensemble unter der Leitung von Christine Hinze den musikalischen Reigen mit dem Ersten Satz aus der Kindersinfonie von Joseph Haydn. Es folgten „El Condor Pasa“ und „Scarborough Fair“, bevor die jungen Musikerinnen und Musiker, die ihre Beiträge selbst ansagten, mit der Zugabe „Rivers of Babylon“ den ersten Teil des Abends beendeten. Rauschender Beifall war ihr Lohn, dann begannen das Jugendorchester mit dem Opener „Zarathustra“ seine Vorstellung. Jugendorchesterleiter Matthias Jäger hat in den letzten Monaten wirklich Erstaunliches geleistet. Unterstützt durch den Trainingsfleiß der Kinder und Jugendlichen ist es ihm gelungen, dieses sehr junge Orchester – gemessen am Lebensalter der meisten Aktiven – zu einem wirklich wohlklingenden Klangkörper zu machen. Mit „Belvedere“, ihrem Wettbewerbsstück vom bundesweiten Orchesterwettbewerb Ende des Sommers, begannen die jungen Musikerinnen und Musiker. Es folgten Melodien aus dem „Phantom der Oper“, zu denen das leibhaftige Phantom durch den Saal und über die Bühne huschte. Bei „Fiorellina“ kamen die Mitglieder des Flötenensembles zur Unterstützung nochmals auf der Bühne hinzu und mit „Choral und Beat for Band“ und der vielbeklatschten Zugabe „A-Team“ verabschiedete das Jugendorchester die Besucherinnen und Besucher in die Pause. Den zweiten Konzertteil bestritt das Große Orchester des Musikvereins unter der Leitung von Piotr Konczewski. Mit „Ben Hur“ und „Jupiter“ stellten die Aktiven ihr musikalisches Können eindrucksvoll unter Beweis. Beim „Karneval von Venedig“ begeisterte die junge Solistin Katrin Szamatulski. Dann konnte das Publikum den weltbekannten Schauspieler und Regisseur Charles Chaplin von einer ganz anderen Seite kennen lernen. Melodien aus seiner Feder erklangen beim Medley „Charles Chaplin“. Swing-Klassiker waren zu hören im Robbie-Williams-Zusammenschnitt „Swing when you’re winning“. Zum Abschluss dieses Programmteils gab es „Strike up the Band“ von George Gershwin. Nicht ohne Zugaben durfte nach drei Stunden Musikgenuss der rote Vorhang fallen, bevor sich das sichtlich begeisterte Publikum mit lang anhaltendem Applaus von den Musikerinnen und Musikern verabschiedete. Moderator Harald Spengler hatte sicher Recht, wenn er das Publikum mit der Aussicht auf ein Wiedersehen bei weiteren Konzerten in den späten Abend entließ.

Fortgeschrittene Flötengruppe spielt im Altenzentrum
Am Donnerstag, den 09. Oktober 2003 hatte die fortgeschrittene Flötengruppe des Musikvereins 1914 Münster e.V. unter der Leitung von Gertraud Gonné einen Auftritt im Altenzentrum in Dieburg. Die 7-12 Jahre alten Kinder waren sehr gut vorbereitet, und so konnten sie 45 Minuten lang mit viel Freude musizieren. Zur Begrüßung sangen die Kinder ein Herbstlied. Danach spielten sie bekannte Lieder, bei denen einige der etwa 50 Zuhörer leise mitsummten. Zwischendurch brachten junge Pianisten klassische Stücke von Diaelli, Beethoven und Galuzzi zu Gehör. Bemerkenswert war das solistische Spiel mit der Geige von Christopher Danz. Er ist das jüngste Mitglied in der Flötengruppe und hat seit einem Jahr Geigenunterricht. Ebenso beachtlich war die Leistung von Anna-Maria Larem, die seit einem halben Jahr Akkordeonunterricht hat und seit kurzem im Akkordeonensemble des Musikvereins mitspielt.

"bw-musix" 2003 Dillingen
Organisiert und finanziert im Werbe-Auftrag der Bundeswehr bot das Festival „bw-musix“ in Dillingen an der Donau vom 19. bis 21. September unter dem Motto „Meet and compete“ eine Plattform und Bühne für einen musikalischen Leistungsvergleich ganz verschiedener Stilrichtungen – von symphonischer Blasmusik über Swing und Pop bis zu Punk und Techno. Das Jugendorchester des Musikvereins hatte sich um die Mitwirkung in diesem bundesweiten Wettbewerb beworben und einen der begehrten Plätze erhalten. Die „bw-musix“ lockte nahezu vierzig Rock- und Punkbands, DJs und vierzehn Blasorchester und Bläserensembles am vorletzten Septemberwochenende in das Donaustädtchen Dillingen. Bekannte Moderatorinnen und Moderatoren der einschlägigen Musiksender wie VIVA und MTV, Profimusiker wie z.B. Helmut Zerlett – bekannt aus der Harald Schmidt-Show –, Musikredakteurinnen aus Presse und Rundfunk und Berufsmusiker aus den Orchestern der Bundeswehr bildeten die Jurys, vor denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Probe ihres Könnens geben durften. Nach einer zeitraubenden Anreise per Bahn und mehrmaligem Umsteigen war am Freitagabend gegen 19:00 Uhr Dillingen erreicht. Ein penibler Sicherheits-Check vor dem Gelände der Luitpold-Kaserne Dillingen bedeutete für die knapp sechzig jungen Musikerinnen und Musiker und ihre Begleitpersonen Taschen und Rucksäcke öffnen. Nach dem Anmelden konnten dann die Schlafplätze in großen Zeltcamps auf dem Kasernengelände bezogen werden. Abendessen und eine Disco für die Größeren ab 14 schlossen sich an und beendeten den Anreisetag. Am Samstag stand der Orchesterwettbewerb auf dem Plan. Leider gab es bereits um 6:30 Uhr Frühstück, was von den meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmern – nicht nur von den jungen Leuten aus Münster – als doch arg früh angesehen wurde. Nach einer Info-Veranstaltung der Bundeswehr am Vormittag und dem Mittagessen erfolgte der Bustransfer zu einem der Wettbewerbs-Orte . Lampenfieber und ein gerüttelt Maß Nervosität stand vielen Mitgliedern des Orchesters ins Gesicht geschrieben, als es an das Einspielen ging. Dies war umso mehr verständlich, da der überwiegende Teil der Kinder und Jugendlichen aus der aktuellen Besetzung des Orchesters bislang noch nicht an einem vergleichbaren Wettbewerb teilgenommen hatte. Mit knapp sechzig Musikerinnen und Musiker trat das Jugendorchester in der anspruchsvollen „Mittelstufe“ des Wettbewerbs der Blasorchester an. Es war das gemessen an der Zahl der Mitwirkenden größte Orchester im Wettbewerb und gleichzeitig dasjenige mit dem niedrigsten Altersdurchschnitt. Nach intensiver letzter Abstimmungsarbeit betraten die jungen Akteurinnen und Akteure an Samstagnachmittag um 15:00 Uhr die Bühne der Sebastian-Kneipp-Halle Dillingen. Bereits nach den ersten Tönen fiel die Anspannung merklich und das Jugendorchester unter der Leitung von Matthias Jäger überzeugte die Jury mit einer sehr guten Leistung. Mit „Belvedere“ und „Choral and Beat for Band“ hatten sich die Musikerinnen und Musiker zwei auch in den Soli für Oboe (Steffi Franz) und Trompete (Andreas Roßkopf) herausfordernde Beiträge ausgewählt. Die Leistung stimmte und der Gesamteindruck forderte das sachkundige Publikum zu wohlwollendem Applaus heraus. Auch das Bewertungsgespräch mit Jury und Dirigent im Anschluss an den Wettbewerbsauftritt erbrachte eine gute Beurteilung für das Jugendorchester. Um so größer war dann doch im ersten Moment die Enttäuschung, als bei der Verteilung der Siegerurkunden am Sonntagvormittag doch kein Platz unter den ersten Drei erreicht worden war. Matthias Jäger lässt jedoch keinen Zweifel an der Leistung seiner Musikerinnen und Musiker. „Ihr habt euer Bestes gegeben und wirklich toll gespielt“, lobte er seine Orchestermitglieder unmittelbar nach dem Auftritt. Dieses Lob, das auch vom Vorsitzenden des Vereins August Heckwolf und den mitreisenden Betreuerinnen und Betreuern geteilt wurde, leitete auch die jüngste Orchesterprobe in Münsters Kulturhalle am vergangenen Freitag ein. Jetzt bereitet sich das Jugendorchester auf das Festliche Konzert in Münster zum Jahresende vor, bei dem man wiederum mit einer guten Leistung überzeugen möchte.

Waldfest 2003
Am 29.06.2003 fand das traditionelle Waldfest des Musikvereins statt. Trotz des schwül-warmen Wetters konnten wir eine beachtliche Zahl an Gästen im Freizeitzentrum in Münster begrüßen. Neben Bratwurst, Rindswurst, Steak und Pommes wurde auch in diesem Jahr wieder jede Menge Musik für die zahlreichen Besucherinnen und Besucher geboten. Zur Mittagszeit begann das Akkordeonensemble unter der Leitung von Gabriele Muhs. Danach folgten die Flötengruppen unter der Leitung von Gertraud Gonné. Als nächstes konnte man das Flötenensemble unter Leitung von Sabine Euler hören. Das Vororchester und schließlich das Jugendorchester unter Leitung von Matthias Jäger bildeten den Abschluss des diesjährigen Waldfestes. Der Musikverein möchte sich bei allen Besucherinnen und Besuchern des Waldfestes bedanken. Auch allen Helfern und Kuchenspendern wird an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt.

Gemeinsam lernen – gemeinsam musizieren im Musikverein Münster
Christine Hinze hat 24 Flötentöne zu dirigieren, wenn sie am Pult des Flötenensembles des Musikverein Münster steht und alle Mitglieder des Ensembles anwesend sein können. Gerade konnten die jungen Musikerinnen und Musiker wieder einmal vor einem großen Publikum ihr Können unter Beweis stellen. Beim Waldfest des Vereins am 16. Juni spielten sie einen furiosen Can-Can, ein swingendes Swanee River, Melodien der Beatles und einen fetzigen Rock-around-the-Clock. Nachdem die ersten Gehversuche in der musikalischen Früherziehung in den Flötengruppen des Vereins erfolgreich verlaufen sind (wir berichteten), haben die Nachwuchskräfte im Verein die Gelegenheit, neben dem Erlernen weiterer Blasinstrumente auf dem Weg in das Jugendorchester das gemeinsame konzertante Flötenspiel weiter zu üben und zu vervollkommnen. Vielfältige Flötenstimmen, Sopran-, Alt-, Tenor- und Bassflöte bilden dann das kompakte Klangbild des Flötenensembles. Und man merkt es ihnen auch in den Proben an: Die Leiterin Christine Hinze und ihre Musikerinnen und Musiker sind mit großem Spaß bei der Sache. Jeden Montag von 18:00 bis 19:00 in den Orchesterproben des Flötenensembles in der Kulturhalle Münster können sich auch neue Interessentinnen und Interessenten, die bereits gute Vorkenntnisse mitbringen, informieren und vorstellen.

Vororchester 2003
Am Freitag den 11.05.2003 fand die erste Probe des neuen Vororchesters statt. Die 12 Teilnehmer, davon vier Querflöten, drei Klarinetten, drei Alt-Saxophone, ein Tenorhorn und ein Schlagzeug werden nun jeden Freitag um 17.00 Uhr in der Kulturhalle gemeinsam musizieren. Die Leitung des Vororchester 2003 übernimmt Holger Hinze. Neben den Proben im Vororchester bekommen die neuen Musiker auch Privatunterricht bei qualifizierten Ausbildern. Und nach eineinhalb bis zwei Jahren und der entsprechenden musikalischen Reife werden sie dann in das Jugendorchester aufgenommen, um in einem noch größeren Kreis einem der schönsten Hobbies nach zu gehen, dem gemeinsamen Musizieren. Der Vorstand des Musikvereins heißt alle Neuanfänger auf das herzlichste willkommen.

Frühlingskonzert 2003
Vor vollbesetztem Saal hob sich am Samstagabend, den 29. März, der rote Vorhang in der Kulturhalle Münster zum Auftakt mit dem Jugendorchester des Musikvereins Münster unter seinem Leiter Matthias Jäger. Mit „Another Day In Paradise“ von Phil Collins und einem Medley bekannter Hits von Carlos Santana gelang den jungen Musikerinnen und Musikern ein toller Einstieg in den Abend. Der Applaus des Publikums bewies es, hier wurde der Lohn für intensive Probenarbeit eingefahren. Und auch ein Querschnitt durch Melodien war dabei, mit denen Pippi Langstrumpf, Heidi und der Alm-Öhi, die Schlümpfe, die Biene Maja und andere Figuren aus Geschichten und Märchen lebendig wurden. Und hier gab es nicht nur etwas zu hören, denn die szenischen Darstellungen, zu denen sich die Kinder aus den Flötengruppen wunderbar kostümiert hatten, holten alle Vorgenannten und zum Schluss auch noch mit einem musikalischen „Hurra, hurra!“ den Meister Eder und seinen Pumuckl auf die Bühne. Großer Applaus für die Kinder und die erwachsenen \Mitwirkenden auf und hinter der Bühne. Nur nach einer Zugabe des Jugendorchesters durfte sich dann der Vorhang senken. Die Moderation des Abends lag in den Händen von Johannes Heppenheimer, der unterhaltsam und informativ durch den Abend führte. Als zweite Formation des Abends spielte das Akkordeon-Ensemble des Vereins auf unter der Leitung \von Gabriele Muhs. Mit Swing und Musicalmelodien und einem Abba-Medley unterhielten die Tastenspielerinnen das Publikum. Mit „Thunderbird“ hob sich der Vorhang zum dritten Teil des Abends. Den musikalischen Höhepunkt setzte das Große Orchester des Vereins unter seinem Leiter Piotr Konczewski. Das Publikum wurde sogleich vor die Qual der Wahl gestellt. In zwei Kategorien waren die Favoriten auszuwählen. In der Kategorie der „Oldies“ hatten die Zuhörerinnen und Zuhörer die Wahl zwischen dem „Heinz Rühmann-Medley“ und dem „Freddie Quinn-Medley“. In der Kategorie Rock und Pop ging es um die Titel aus der „Rocky-Horro-Picture-Show“ oder um die Hits von Tom Jones. Einer Umfrage bei den Promis im Publikum und einem Meinungsbild durch Klatschen und weitere Beifallsbekundungen ließ Moderator Heppenheimer eine nicht ganz so ernste, leicht manipulative Wertung folgen. Es erklangen dann zunächst die Songs von Freddy Quinn und die Titel aus der Rocky-Horror-Picture-Show. Mit Sir Duke von Stevie Wonder und dem Titel „Czardas“ mit einem furiosen Solo auf dem Xylophon war der offizielle Teil des Programms beendet. Der Applaus des Publikums verlangte aber nach mehr. Und so klang dann der Abend aus mit Liedern von Heinz Rühmann und den Hits von Tom Jones. Dieses Konzert machte mit Sicherheit Lust auf mehr von den Ensembles des Vereins. Die Einladung des Vorsitzenden August Heckwolf an die Besucherinnen und Besucher, auch beim nächsten Mal dabei zu sein, fiel am Samstagabend mit Sicherheit auf einen fruchtbaren Boden.

Vorspieltag der Jugend 2003
Eine erfreulich große Anzahl von Interessentinnen und Interessenten hatte am Sonntag-Vormittag, 16. März, den Weg in die Kulturhalle Münster gefunden. Beim „Vorspieltag der Jugend“ präsentierten sich die jungen Musikerinnen und Musiker aus dem Musikverein Münster mit Proben ihres Könnens vor Eltern und Kindern. Das Programm, das die jungen Talente aus dem Verein selbst ansagten, bot Solo-Vorträge und Duette nahezu aller Instrumentengruppen aus dem Jugendorchester - von den Querflöten über Klarinetten, Saxofone, Trompeten und Posaunen bis zum Tenorhorn und sogar der mächtigen Tuba. Verschiedenste Stilrichtungen wurden zu Gehör gebracht. Klassik, Pop, Blues, Etüden und Hits waren zu hören, teils auch zu einem flotten Playback oder begleitet von den Ausbildern. Das Flötenensemble unter der Leitung von Christine Hinze, wirkte mit und warb um neue Mitspielerinnen und Mitspieler. Die Flötengruppen für Kinder ab dem Grundschulalter werden von den Ausbilderinnen des Vereins in jedem Jahr neu angeboten. Kürzlich startete wieder ein neuer Kurs und wer zwei Jahre fleißig geübt hat, kann dann im Flötenensemble mitwirken. Und auch die Abteilung „Tasteninstrumente“ des Vereins warb um Nachwuchs für die Akkordeongruppe. Ziel der Vereinsverantwortlichen war es am Sonntagvormittag, so August Heckwolf, der Vorsitzende des Musikvereins, neue Talente für den Start in ein Vororchester 2003 zu gewinnen. Blech- und Holzblasinstrumente und das Schlagwerk sollen interessierte Nachwuchsmusikerinnen und –musiker begeistern. Die Ausbildung beim Musikverein erfolgt dabei von Anfang an in der Gruppe, dem so genannten Vororchester. Das gemeinsame Lernen und Musizieren im Vororchester wird jedoch ergänzt durch Einzelunterricht bei qualifizierten Ausbilderinnen und Ausbildern, die der Musikverein vermittelt. Nach der erfolgreichen Theorie- und Praxisprüfung nach zwei Jahren steht dann dem weiteren musikalischen Weg in das Jugendorchester und später in das Große Orchester des Vereins nichts im Weg. Nach der Bühnenvorstellung durften alle zukünftigen jungen Musikerinnen und Musiker die präsentierten Instrumente ausprobieren, um einmal zu testen, ob sie Gefallen daran finden würden.

Jugend musiziert
Vom 14.-16. März 2003 fand in der Städtischen Akademie für Tonkunst in Darmstadt der 40. Landeswettbewerb Jugend musiziert statt. Die im Großen Orchester des Vereins spielende Katrin Szamatulski trat mit ihrer Querflöte in der Altersgruppe ´87, ´88 an. Unter Klavierbegleitung von Benjamin Milde musste Sie mehrere Musikstücke aus verschiedenen Zeitepochen vortragen. Wie bereits beim Regionalwettbewerb am 25.01.03, bei dem Sie mit dem Prädikat „mit hervorragendem Erfolg teilgenommen“ den 1. Platz erreichte, konnte Katrin wieder mit Ihrer Leistung überzeugen. Mit den Stücken „Sonate E-Dur BWV 1035“ von Johann Sebastian Bach, „Fantaisie op.79“ von Gabriel Fauré und „Three Preludes op. 18“ von Robert Muczynski erreichte Sie mit 22 von 25 zu ereichenden Punkten den 1. Preis mit dem Prädikat mit sehr gutem Erfolg teilgenommen. Für diese Leistung wurde Ihr ein Stipendium für einen Kammermusikkurs in Eschwege verliehen. Katrin Szamatulski begann im Jahre 1994 mit der Ausbildung an der Querflöte. Unter der Ausbildung von Christiane Siegel trat Sie 1995 in das Jugendorchester des Vereins ein. Im Jahre 1999 wurde Rolf Bissinger Ihr neuer Privatlehrer. Unter seinem Unterricht trat Sie 2000 in das Große Orchester des Musikvereins ein, dass Katrin seitdem auf der Querflöte unterstützt. Im Jahr 2002 begann Sie mit dem Unterricht am Dr. Hochs Konservatorium in Frankfurt, wo Sie seither unterrichtet wird. Katrin Szamatulski kommt aus einer musikalischen Familie. Auch Ihre Mutter spielt im Großen Orchester des Vereins auf dem Saxophon mit. Der Musikverein gratuliert Katrin Szamatulski für die hervorragende Leistung.

Jahreshauptversammlung 2003
Am Freitag, dem 07. März 2003 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung im Kaisersaal statt. Hierzu konnte der 1. Vorsitzende August Heckwolf 25 Mitglieder begrüßen. Zuerst wurde den verstorbenen Mitgliedern im letzten Jahr mit einer Gedenkminute gedacht. Danach folgten die Ehrungen für die fleißigsten bei der Probenarbeit. Sie wurden mit einem Musikerglas belohnt. Im Jahresrückblick erinnerte der 1. Vorsitzende an die Aktivitäten im letzten Jahr. Danach folgte der Bericht des Schriftführers Jens Wamboldt. Aus Seinem Bericht war zu erfahren, dass dem Verein 385 Mitglieder angehören. Danach folgten die Berichte der Gruppenleiter. Die 1. Rechnerin Erika Matheis konnte den Anwesenden darlegen, dass der Verein auf finanziell „festem Fuß“ steht. Die Kassenprüfer bestätigten Ihr eine einwandfreie Kassenführung. Da keine Anträge vorlagen bedankte sich August Heckwolf für die rege Teilnahme und schloss die Versammlung

Jugend musiziert
Vom 24. bis 25 Januar 2003 fand in der Städtischen Akademie für Tonkunst in Darmstadt der 40. Regionalwettbewerb Darmstadt von Jugend musiziert statt. Dabei nahmen auch drei Musiker/innen aus den Reihen des Musikvereins solistisch teil. Es mussten mehrere Musikstücke aus verschiedenen Zeitepochen vorgetragen werden. Der im Jugendorchester des Vereins spielende Nils Haase trat mit seiner Trompete in der Altersgruppe 89, 90 an. Die im Großen Orchester spielenden Sarah Danz trat mit ihrer Querflöte in der Altersgruppe 87, 88 an. Sie erreichte mit 19,0 Punkten den 2. Preis. Die ebenfalls im Großen Orchester spielende Katrin Szamatulski trat mit ihrer Querflöte in derselben Klasse an. Sie erreichte mit 23 Punkten den 1. Preis mit dem Prädikat hervorragendem Erfolg teilgenommen. Mit diesem Ergebnis hat sie sich für den Landeswettbewerb von „Jugend musiziert“ qualifiziert. Der Musikverein gratuliert den Musikern für Ihre hervorragenden Leistungen.

Weihnachtsfeier 2002
Am Samstag den 14. Dezember veranstaltete der Musikverein 1914 Münster seine Weihnachtsfeier in der Kulturhalle Münster. Die aktiven Musiker des Vereins, deren Familien, Freunde und Bekannte waren hierzu eingeladen worden in musikalischer Runde ein Paar besinnliche Stunden zu verbringen. Neben Kaffee und Kuchen stand natürlich die Musik im Mittelpunkt. Als erstes begann die 1. Flötengruppe unter der Leitung von Gertraud Gonée. Danach folgte die 2. Flötengruppe unter der Leitung von Sabine Euler. Im Anschluss daran fanden die Ehrungen statt. Viele Musiker und inaktive Vereinsmitglieder wurden für Ihre langjährige Zugehörigkeit zum Verein geehrt. Dann ging es im Programm mit der Jugend des Akkordeonensembles unter der Leitung von Helga Nahm weiter. Nachdem das Flötenensemble unter der Leitung von Sabine Euler das Publikum erfreute, wurde ein Theaterstück, ausgearbeitet von Jugendlichen aus dem Verein, vorgetragen. Danach folgten die Vororchester 2002 unter der Leitung von Mathias Jäger und das Vororchester 2001 unter der Leitung von Oliver Messeth. Das Vororchester 2002 wurde danach in das Jugendorchester aufgenommen, das im Anschluss daran unter der Leitung von Mathias Jäger auftrat. Aber das lange Warten auf den Nikolaus hatte dann ein Ende als er mit seinen beiden Engeln zu den Klängen des Flötenensembles zusammen mit dem Akkordeonensemble auf die Bühne trat. Nachdem der Nikolaus dann eine kleine Weihnachtsgeschichte vorgelesen hatte fand dann die Bescherung statt. Der Musikverein bedankt sich bei allen Besuchern der Weihnachtsfeier, den Kuchenspendern und allen freiwilligen Helfern.

Festliches Konzert 2002
Über 700 verkaufte Karten im Vorverkauf und eine vollbesetzte Kulturhalle in Münster waren ein deutliches Signal für die gespannte Erwartung des Publikums. Und die Zuhörerinnen und Zuhörer sollten tatsächlich nicht enttäuscht werden, das war den Gesprächen in der Pause und nach dem Schluß des Konzerts zu entnehmen. Als Moderator Harald Spengler vor den roten Vorhang trat, um das Programm zu eröffnen, gab er den Startschuß zu über drei Stunden Programm mit dem Flötenensemble, dem Jugendorchester und dem Großen Orchester des Vereins. Den Konzertabend begannen die Mitglieder des Flötenensembles, an diesem Abend unter der Leitung von Angela Groh. Mit „Trumpet Tune and Air“ von Henry Purcell und „Auf einem Persischen Markt“ von Albert W. Ketelby stimmten sie das Publikum auf den Melodienreigen ein. Die Kleinsten des Vereins aus den Flötengruppen brachten zu Ketelbys Musik den Persischen Markt, eine Phantasiereise in das Morgenland vergangener Zeiten, mit buntem Markttreiben, einer Prinzessin, Bettlern, einer Karawane, Artisten und Schlangenbeschwörern in prächtigen Kostümen auf die Bühne. Ein Sonderapplaus war ihr Lohn. Mit der Zugabe „Can-Can“ von Jaques Offenbach leitete das Flötensenmble dann zum nächsten Programmpunkt über. Das Jugendorchester mit seinem Dirigenten Matthias Jäger trat mit einem breit gefächerten musikalischen Angebot auf die Bühne. Nach „Concerto D’Amore“ von Jakob de Haan erklangen die berühmten Melodien aus Walt Disney’s „The Lion King“ von John Higgins. Mit „Elektricity“ von Daniel Bukvich und „Queen in Concert“ beendete das 80-köpfige Jugendorchester sein Programm. Gerne ließen sich die jungen Musikerinnen und Musiker dann aber noch zu einer Zugabe überreden. Ein Schlagzeug-Solo von Maximilian Hotz und Julian Dörr leitete den Rock-Klassiker „Smoke on the Water“ von Deep Purple ein, mit dem das Publikum in die Pause entlassen wurde. Den zweiten Teil des Konzerts boten die Musikerinnen und Musiker des Großen Orchesters dar. Unter seinem Leiter Piotr Konczewski startete das 50-köpfige Ensemble mit der Ouvertüre zu „Egmont“ von Ludwig van Beethoven. Anschließend erklang das „Rondo aus dem Hornkonzert Es-Dur“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Die Solistin war Veronika Berker. Gleich fünf Soloparts gab es in der nächsten Darbietung, dem „Original Dixieland Concerto“ von John Warrington. Martina Gärtner am Saxophon, Helmut Bockshammer an der Klarinette, Björn Hechler an der Posaune, Peter Hinze an der Trompete und Jans Wamboldt an der Tuba waren die Dixieband , die vom Großen Orchester unterstützt wurden. Es folgte der „Tuba Tiger Rag“ von Harry de Costa, wiederum mit dem Solisten Jens Wamboldt an der Tuba. Mit den beiden Gesangs-Solisten Martina Gärtner und Marcus Euler präsentierte das Große Orchester dann „Something Stupid“, aus den Charts bekannt durch Robbie Williams und Nicole Kidman. Drei Trompetenstimmen dominierten den Titel „Bugler’s Holiday“ von Leroy Anderson. Carolin Grimm, Heiko Heckwolf und Andreas Roßkopf spielten hier die Soloparts. Zum Abschluß des Festlichen Konzerts gab es als Sahnehäubchen den „Tanz der Vampire“ von Jim Steinman. Der rauschende Applaus verlangte nach einer Zugabe, die die beiden Gesangssolisten Martina Gärtner und Marcus Euler mit einer weiteren Nummer aus Steinmans Musical boten. Zum Abschluß kamen die jungen Musikerinnen und Musiker des Jugendorchesters auf die Bühne hinzu und spielten gemeinsam mit dem Großen Ochester als weitere Zugabe das Schlager-Medley „Ein bißchen Spaß muß sein“. Und ... natürlich – möchte man sagen – zum Abschluß erklang der traditionelle „Radetzky-Marsch“, bevor sich der Vorhang nach fast dreieinhalb Stunden senkte.

Bad Orb 2002
Am Freitag, den 06.09.2002 war es mal wieder so weit. Nach drei langen Jahren des Wartens trafen sich die Musiker und Musikerinnen des Jugendorchesters Münster um 15.00 Uhr an der Kuturhalle in Münster, um wieder einmal gemeinsam nach Bad-Orb zum 7. Internationalen Blasmusikfestival zu fahren. Als endlich der Bus beladen war und einige bemerkten, dass sie etwas vergessen hatten, ging es dann pünktlich um 15.30 Uhr los. Der Platz während der Fahrt war ein wenig eingeschränkt, da das Gepäck dem Schlagwerk den Platz überlassen musste und somit im Gang des Busses stand. Doch die Musiker ließen sich ihre gute Laune dadurch nicht nehmen und sorgten mit Rock- und HipHop-Sound, die gleichzeitig durch den Bus hallten, für Stimmung. In Bad-Orb angekommen, nahm uns die Tochter unserer Betreuerin Ingrid am Busbahnhof in Empfang und begleitete uns zur Wegscheide, wo wir dann unsere Unterkunft zugeteilt bekamen, die eine andere war, als zunächst angenommen, weshalb der Dirigent und einige andere, die nachgefahren waren, verwirrt vor einem leeren, verschlossenen Haus standen uns sich wunderten, weshalb der Bus noch nicht da sei. Nach einigem Suchen fanden die Nachzöglinge das richtige Haus und bekamen ihre Betten, die zuvor mühevoll aufgeteilt worden waren, zugewiesen. Nachdem man die Betten bezogen, die Schränke eingeräumt, die Gegend inspiziert und sich schließlich umgezogen hatte, ging es auch schon mit unserem Bus nach Bad-Orb zum Festzelt, das sich dieses Jahr am Salinenplatz, also mitten in Bad-Orb, befand. Dort angekommen stärkten wir uns, bevor es daran ging neugierig die anderen Orchester auszukundschaften und nebenbei die Instrumente für den Einzug ins Festzelt aufzubauen. Nachdem wir mit „Military Escort“ einmarschiert waren, sorgten wir auf der Bühne mit „Showtime“ für Stimmung. Anschließend verfolgten wir noch gespannt den Einzug der anderen Orchester, die aus Russland, Ungarn, Genua und aus ganz Deutschland kamen, in der Hoffnung ein paar bekannte Gesichter wieder zu sehen, bis es dann um 22 Uhr zurück zu unserem Nachtlager ging, wo manche gleich zu Bett gingen und andere erst in den frühen Morgenstunden in süße Träume fielen. Am Samstag war um 7 Uhr die Nacht zu Ende. Nach dem Frühstück war noch einmal eine Probe im Essenssaal angesetzt, bevor es dann voller Vorfreude zu unserem ersten Auftritt im Sanatorium an der Küppelsmühle ging. Dort wurden wir vom Küchenchef persönlich empfangen und mit frischem Eintopf und Brötchen verpflegt. Im Anschluss packten wir unsere Instrumente aus und schon kam die Sonne zum Vorschein. Angekündigt vom Chef brachten wir die Zuhörer mit Stücken wie „Hands Up“, „You can leave your hat on“ und „Lord of the dance“ zum Rocken. Nach ca. 1 Stunde verabschiedeten wir uns mit „Smoke on the water“ und bekamen aufgrund der Hitze vom Chef noch ein Eis spendiert. Als das Eis genüßlich verzehrt und das Billard-Match zwischen unserem Dirigenten und den Jungs entschieden war, brachen wir auf zum Festzelt, von wo aus ursprünglich eine Stadtralley geplant war, die aber wegen Zeitmangel nicht durchgeführt werden konnte. Deshalb wurde die Mitte Bad-Orbs in Kleingruppen erkundigt. Manche besichtigten die Salinen und den Kurpark, während andere sich bei einem Stück Kuchen oder einem Eisbecher von der Sonne wärmen ließen. Pünktlich um 16 Uhr saßen wir auf bequemen Festbänken auf der Bühne im Zelt und heizten das Publikum mit „Flashdance“, „I will survive“ und vielen weiteren Stücken ein. Auch hier war mit Bier, Radler und Cola für unser leibliches Wohl gesorgt. Nach unserer Zugabe „Smoke on the water“ verabschiedeten wir uns und fuhren zurück zu unserem Haus in der Wegscheide. Die Zeit bis zur Party wurde individuell gestaltet und dafür genutzt, den Schlaf der Nacht nachzuholen, sich auf die Wiese zu legen und zu faulenzen oder sich für den Abend zu stylen. Pünktlich um 19 Uhr befanden wir uns wieder auf dem Weg zum Zelt, um uns dort zu stärken und das Programm zu genießen. Bei Tanzdarbietungen entwickelte sich allmählich eine Superstimmung. Bei den modernen Klängen einer Live-Band, die mit aktuellen Hits der Charts das Zelt zum Kesseln brachte, wurde wie immer vor der Bühne, aber auch auf den Tischen und Bänken getanzt und Kontakte mit anderen Orchestern geknüpft. Vor allem unsere Betreuerin Ingrid schaffte es immer wieder von neuem in den Reihen unseres zum Feiern zu animieren und eine Runde nach der anderen an Getränken zu schmeißen. Bei der Fahrt zu unserem Quartier begleiteten uns die Ahrensberger, die fröhliche Gesänge anstimmten. Ein Versuch diese zu überbieten, scheiterte aufgrund von Mangel an Personal. An unserem Haus angekommen genoss man unter einem klaren Sternenhimmel Anekdoten und Witze aus dem Leben einzelner Personen. Am Sonntag wurden wir um 8 Uhr von unserem Hubert, liebevoll Hubsi genannt, zärtlich mit den Klängen des Gongs vom Schlagwerk geweckt, worüber nicht jeder begeistert war, da die Nacht ihre Spuren hinterlassen hatte. Nach dem Frühstück machten wir uns in alter Frische daran, die luxuriösen Betten abzuziehen und das Haus zu säubern. Im Anschluss daran fand bei Sonnenschein noch einmal eine Probe für das Zusammenspiel sowie den Umzug am Nachmittag statt, bevor es dann wieder zum Festzelt ging, um dort das Mittagessen einzunehmen. Danach mussten auch schon wieder die Instrumente ausgepackt werden, um für das große Zusammenspiel startbereit zu sein. Während dieser Zeit düste unsere Betreuerin Ingrid durch die Gegend, um uns von einem Bad-Orber Orchester ein paar Marschbecken zu besorgen, denn unsere waren am Freitag aus Versehen von den Russen eingepackt worden. Eine Verständigung mit den russischen Schlagzeugern lief immer nur auf das Wort „Wodka“ hinaus, weshalb man irgendwann genervt aufgab und sich mit dem Gedanken anfreundete, dass unsere Becken wohl ihre längste Reise von über 2000km machen würden. Unsere Ingrid ließ uns aber nicht im Stich, wir bekamen ein paar Becken und von Ihr persönlich Unterstützung an der Kuhglocke. Nun waren wir für das Zusammenspiel in der prallen Sonne und Hitze gerüstet und konnten gemeinsam mit den anderen Orchestern die „Europahymne“, den „Europamarsch“ und „Telstar“ spielen. Anschließend nahmen wir am Umzug, der vom Salinenplatz durch Bad-Orb und wieder zurück ging, teil. Dabei wurden wir von einigen Eltern, die extra gekommen waren, kräftig angefeuert und unterstützt. Nachdem dann noch einige Adressen mit neuen Bekanntschaften aus Frankfurt/Oder ausgetauscht waren, fuhren wir glücklich und zufrieden, aber ziemlich müde zurück nach Münster. Alles in allem war es eine gelungene Fahrt, die den meisten von uns viel Spaß gemacht hat. Nun freuen wir uns auf das nächste Jugendblasmusikfestival in Bad Orb in 2 Jahren. Wir möchten uns an dieser Stelle bei unseren Betreuerinnen Ingrid und Sabrina Schmidt bedanken, die vieles kurzerhand managten, damit dies ein gelungener Ausflug für alle Teilnehmer wurde und trotzdem genügend Zeit hatte, mit uns zu feiern. Aber auch allen Eltern und Musikern, die nach Bad Orb kamen und uns unterstützten sei hier noch mal ein Dankeschön ausgesprochen. Zu guter letzt muss auch dem Jugendausschuss und dem Vorstand gedankt werden, die diesen Ausflug erst möglich machten.

Leistungsabzeichen in Bronze und Silber
Nun ist endlich die lange Zeit des Übens und Lernens vorbei. Die Prüfungen für die Musikerleistungsabzeichen wurden von den jungen Musikern aus den Reihen des Musikvereins 1914 Münster mit beachtlichem Erfolg gemeistert. Seit Anfang Mai liefen die Vorbereitungskurse auf die Musikerleistungsabzeichen in Bronze und Silber. Für das Abzeichen in Silber hatten sich 10 junge Musiker aus den Reihen des Jugendorchesters und für das Bronzeabzeichen sogar 26 Musiker angemeldet. Unter Anleitung von Matthias Walter (Bronze) und Benedikt Berker (Silber) wurden die Teilnehmer in Kursen jeden Samstag auf die Prüfung vorbereitet. Aber auch im Privatunterricht und in Eigenarbeit wurde gelernt und geübt bis der Kopf rauchte. Es wurden einige Dinge wiederholt aber auch viel Neues dazugelernt. Am Samstag, den 21. September war es dann soweit. Unter der Leitung von Leander Oswalt fand die, zeit diesem Jahr verschärfte Prüfung in der Münsterer Schule „Auf der Aue“ statt. Der zweite Termin war dann für diejenigen, die an diesem Termin auf Schüleraustausch waren am 16. November angesetzt worden. In einer kleinen Gruppe wurden die Prüflinge nach Hailer bei Gelnhausen gefahren. Dort ging es dann zur Sache. Zuerst wurden die Theoriekenntnisse in einem Test abgefragt. Danach ging es zur schwierigsten Prüfung, der Gehörbildung. Die Jugendlichen mussten anhand vorgespielter Töne vom Klavier diese erkennen können. Dann wurde in einem Rhythmusdiktat das Rhythmusgefühl geprüft. Nachdem dann die erste Hürde genommen wurde musste jeder noch unter Beweis stellen, dass er sein Instrument auch beherrscht. Neben verschiedenen Tonleitern wurden den Teilnehmern einige Pflichtstücke vorgelegt. Zum Abschluss kam dann auch noch ein Selbstwahlstück dran. Nach einer kleinen Pause wurden dann die Ergebnisse mitgeteilt. Die Jugendlichen aus den Reihen des Musikvereins hatten die Prüfungen mit beachtlichem Erfolg gemeistert. Nachdem die Urkunden und Nadeln verteilt wurden begab man sich dann wieder auf den Rückweg. Der Musikverein bedankt sich bei allen Absolventen der Abzeichen und gratuliert Ihnen zu Ihren hervorragenden Leistungen.

Flötengruppen
Zwei Dutzend Mädchen und Jungen hat die Grundschullehrerin Gertraud Gonne unter ihre Fittiche genommen. Sie führt sie seit Februar des Jahres in die ersten Kenntnisse des Spielens auf der auch allgemein als Blockflöte bezeichneten Sopranflöte ein. Jeden Donnerstag von 16:30 bis 17:15 Uhr und von 17:15 bis 18:00 Uhr trifft sie sich mit ihren jungen Musikerinnen und Musikern im Übungsraum der Kulturhalle in Münster. Damit ein intensives Üben möglich wird, hat Frau Gonne den Anfängerunterricht in zwei Gruppen organisiert, die fleissig üben.„Sie üben wirklich fleissig,“ urteilt die Pädagogin über die Mädchen und Jungen, die bis auf wenige Ausnahmen überwiegend die erste Grundschulklasse besuchen. Das ist das übliche Eintrittsalter in die Flötengruppen, die der Musikverein Münster als erste Stufe einer musikalischen Ausbildung in jedem Jahr auf’s Neue anbietet. Mit der ausgebildeten Pädagogin Frau Gonne, die selbst einige Jahre auch an der Trompete im Großen Orchester des Vereins mitwirkte, steht eine qualifizierte Ausbilderin für die Kinder zur Verfügung. Jetzt bereiten sich die jungen Musikanten zusammen mit ihrer Dirigentin auf ihren ersten Auftritt vor Publikum vor, der beim Waldfest des Vereins am 16. Juni auf dem Programm steht.

Vorwurf des Altstadtfestausschusses nicht berechtigt!
Offener Brief des Musikvereins Münster an den Altstadtfestausschuß
In der Berichterstattung zum Altstadtfest Münster, das am Wochenende 24./25.8.2002 stattgefunden hat, wurde die Vorsitzende des Gewerbevereins Münster, Frau Annelore Östreicher, mehrfach zitiert. So soll sie u.a. bei der offiziellen Festeröffnung am Samstag, den 24.8. gesagt haben, dass es dem Altstadtfestausschuss leider nicht gelungen sei, eine Musikformation aus der Gemeinde für die Begleitung des kleinen Festumzuges und die musikalische Festeröffnung zu gewinnen. Hierzu nimmt der Vorstand des Musikvereins Münster in einem offenen Brief an den Altstadtfestausschuss Stellung. Sehr geehrte Frau Östreicher, sehr geehrte Damen und Herren, mit großer Verwunderung nimmt der Vorstand des Musikvereins 1914 Münster davon Kenntnis, dass Sie im Zusammenhang mit der Eröffnung des diesjährigen Altstadtfestes massive Vorwürfe gegen unsere Orchester und die Vereinsverantwortlichen erhoben haben. Den Presseberichten war zu entnehmen, dass Sie uns vorwerfen, wir seien trotz einer Anfrage des Altstadtfestausschusses nicht in der Lage oder nicht willens gewesen, den Festumzug oder die Festeröffnung musikalisch zu begleiten. Diese Behauptung ist nachweislich falsch und entbehrt jeder Grundlage. Richtig ist vielmehr, dass sich unser Vorstand auf Ihre Anfrage hin einstimmig dafür entschieden hatte, in diesem Jahr, wie bereits im Vorjahr, nicht mit einem eigenen Stand und einem eigenen Programm am Altstadtfest teil zu nehmen. Hierfür sind hauptsächlich die folgenden Gründe Ausschlag gebend: Im Gegensatz zu der bewährten Tradition der Vorjahre sollte uns im Jahre 2000 erstmals unser angestammter Auftrittsort an der Einmündung der Hintergasse in die Frankfurter Straße vor dem Restaurant Hessischer Hof nicht mehr zur Verfügung stehen. Für eine Beteiligung an einem zweitägigen Fest gilt es, eine große Zahl freiwilliger Helferinnen und Helfer unter den Vereinsmitgliedern zu mobilisieren. Dies ist - und alle örtlichen Vereine kennen die Probleme - nicht immer ganz einfach zu bewerkstelligen. Wenn dann noch andere Widrigkeiten wie ein unattraktiver Stellplatz hinzu kommen, lässt sich ein solches Vorhaben, das das uneingeschränkte Engagement aller Vereinsaktiven erfordert, nicht mehr umsetzen. Die vorgenannten Gründe haben uns dazu bewogen, eine Teilnahme am Altstadtfest 2002 mit Stand und eigenem Programm abzusagen. In unserem Schreiben an den Altstadtfestausschuss wünschten wir dem Altstadtfest 2002 einen guten Verlauf und den Veranstaltern viel Erfolg. Zu keiner Zeit gab es irgendeine Anfrage des Altstadtfestausschusses beim Vorstand des Musikvereins mit dem Ziel, eines unserer Orchester für die Mitwirkung an der Festeröffnung 2002 zu gewinnen. Deshalb sind wir sehr verwundert darüber, dass uns nunmehr öffentlich der Vorwurf gemacht wird, wir seien zu einer Mitwirkung nicht bereit gewesen. Wir fordern die Verantwortlichen dazu auf, ihre in der Öffentlichkeit erhobenen unrichtigen Behauptungen richtig zu stellen. An einer zukünftig konstruktiven und gedeihlichen Zusammenarbeit mit dem Altstadtfestausschuss Münster sind wir interessiert. Hierzu bieten wir unsere Gesprächsbereitschaft an.

Jugend musiziert
Vom 15. bis 17 März fand in der Städtischen Akademie für Tonkunst in Darmstadt der 39. Wettbewerb Hessen von Jugend musiziert statt. Dabei nahmen auch zwei Musikerinnen aus den Reihen des Musikvereins mit großartigem Erfolg teil. Die im Jugendorchester des Vereins spielende Laura Abel trat zusammen mit Verena Blitz und Niklas Dittmann in der Altersgruppe 88, 89 auf. Das Klarinettentrio spielte das Divertimento Nr. 2 von Wolfgang Amadeus Mozart, das Trio No.1 op. 7 von J. Bouffil und die Klarinettenmusik von Peter Seeger. Mit 21 Punkten erhielten sie den 1. Preis mit dem Prädikat mit sehr gutem Erfolg teilgenommen. Die im Großen Orchester und im Jugendorchester spielende Veronika Berker trat zusammen mit Katja Keller und Tina Panunzio in der Altersgruppe 86, 87 auf. Das Horntrio, dass sich im Regionalwettbewerb mit 24 Punkten für den Landesentscheid qualifiziert hatte, konnte diese Leistung bestätigen. Mit 6 Trios op. 82 von Anton Reicha, 24 Trios von Jean-Joseph Kenn und Tripperies von Lowell E.Shaw erreichten Sie mit 23 Punkten den 1. Preis mit dem Prädikat mit hervorragendem Erfolg teilgenommen. Mit diesem Ergebnis haben sie sich für den Bundeswettbewerb qualifiziert. Der Musikverein gratuliert den Musikern für Ihre hervorragende Leistung und wünscht dem Horn-Trio beim Bundeswettbewerb viel Erfolg.

Leistungsabzeichen in Bronze und Silber
Seit Anfang Mai laufen die Vorbereitungskurse auf die Musikerleistungsabzeichen in Bronze und Silber. Das Abzeichen in Silber machen 10 junge Musikerinnen und Musiker aus den Reihen des Jugendorchesters. Für das Bronzeabzeichen haben sich sogar 26 Jugendliche angemeldet. Unter Anleitung von Matthias Walter (Bronzekurs) und Benedikt Berker (Silberkurs) werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeden Samstag auf die Prüfung vorbereitet. Die Abschlussprüfung wird am 21. September stattfinden. Neben dem Beherrschen des eigenen Instrumentes gehören auch Gehör- und Rhythmusbildung sowie Theoriefragen zu den Prüfungsanforderungen.

Frühlingskonzert 2002
Der Musikverein 1914 Münster hatte am Samstag, dem 16. März zu seinem traditionellen Frühlings- Wunsch-Konzert eingeladen. Das Jugendorchester unter der Leitung von Matthias Jäger eröffnete das Konzert mit dem Stück Zarathustra vor einem vollen Haus. Es hatten ca. 450 Zuhörer den Weg in die Kulturhalle Münster gefunden. Im Publikum konnten zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Musikverband vom Moderator, Herrn Johannes Heppenheimer begrüßt werden. Mit den Stücken Showtime und der Filmmusik aus dem Walt-Disney-Film Die Schöne und das Biest begann das ca. 60-köpfige Jugendorchester das Programm. Danach folgte ein Deep-Purple-Medley mit verschiedenen Songs der legendären Rock- Band. Mit den Highlights aus Michael Flatleys Lord of the Dance hörte das anspruchsvolle Programm des Jugendorchesters auf. Doch nach kräftigem Applaus des Publikums wurde nach einem Schlagzeugsolo der Song Smoke on the Water als Zugabe interpretiert. Nachdem das Jugendorchester die Bühne verlassen hatte, nahm das Akkordeon Ensemble des Musikvereins auf der Bühne platz. Mit der Peer-Gynt Suite wurde das Programm von ihnen fortgesetzt. Das unter der Leitung von Gabriele Muhs stehende Akkordeon Ensemble spielte danach ein Adagio nach einem Fragment von Tomaso Albioni, eine Codrule über 3 rumänische Volkslieder und eine Serenade von Derek Bourgois. Zum Abschluss ihres Programms wurde der Song Morning has broken dem Publikum dargebracht, bevor es nach einer Zugabe in eine kurze Pause ging. Nach der Pause hatte die Gastgruppe, der gemischte Chor Da Capo aus Rodgau auf der Bühne Stellung eingenommen. Sie begeisterten die Zuhörer mit Stücken wie Something Stupid, What A Wonderful World, Bye Bye Love, Lollipop, Manamana, New York, New York und 500 Miles. Dabei traten auch einige Solisten in Erscheinung, u.a. auch der Leiter, Herr Waldemar Tober. Nach dem Chor ging es zum Höhepunkt des Abends, dem Wunschkonzert des Großen Orchesters. Der Leiter, Herr Piotr Konczewski hatte ein attraktives Programm zusammengestellt. Als erstes ging es für das Publikum in der Paarung Lorentiner Marsch und Einzug der Gladiatoren darum, welchen Marsch man hören wollte. Anhand dem Applaus konnte man erkennen, dass der Einzug der Gladiatoren gewünscht wurde. Danach entschied sich das Publikum in der Paarung My Way - Blue Night für das bekannte Stück von Frank Sinatra My Way dass von Peter Hinze solistisch an seiner Trompete dargeboten wurde. Als nächstes stand eine Gesangseinlage auf dem Programmpunkt. Die Gäste konnten wählen, zwischen den Hits It’s Raining Men und dem Shoop Shoop Song. Man entschied sich für It’s Raining Men von Gery Halliwell, das von Martina Gärtner gesungen wurde. Als letzte Paarung hatte das Große Orchester dem Publikum die Wahl zwischen den Medleys von den Zillertaler Schürzenjäger oder Dieter Thomas Kuhn gelassen. Nachdem das Orchester das gewünschte Dieter Thomas Kuhn Medley gespielt hatte bedankte sich der 1. Vorsitzende, Herr August Heckwolf bei allen Mitwirkenden, Helfern und Gästen. Besonderer Dank galt den Leitern der verschiedenen Gruppen, sowie der Gastgruppe, dem Chor Da Capo. Das Publikum lies die Musiker jedoch nicht ohne eine Zugabe von der Bühne. Sie waren von den musikalischen Darbietungen so begeistert, dass sie sich erst nach der 5. Zugabe zufrieden gaben.

Jahreshauptversammlung 2002
Am Freitag, dem 15. Februar 2002 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung im Kaisersaal statt. Hierzu konnte der 1. Vorsitzende August Heckwolf über 40 Mitglieder begrüßen. Zuerst wurde den verstorbenen Mitgliedern im letzten Jahr mit einer Gedenkminute gedacht. Danach folgten die Ehrungen für die fleißigsten bei der Probenarbeit. Sie wurden mit einem Musikerglas belohnt. Im Jahresrückblick erinnerte der 1. Vorsitzende an die Aktivitäten im letzten Jahr. Danach folgte der Bericht der Schriftführerin Anette Bopp. Aus Ihrem Bericht war zu erfahren, dass dem Verein 370 Mitglieder angehören. Danach folgten die Berichte der Gruppenleiter. Die 1. Rechnerin Erika Matheis konnte den Anwesenden darlegen, dass der Verein auf finanziell „festem Fuß“ steht. Die Kassenprüfer bestätigten Ihr eine einwandfreie Kassenführung. Für die lt. Satzung nötige Neuwahl wurde der Ehrenvorsitzende Willi Heckwolf als Wahlleiter gewählt. Er dankte für die übers Jahr geleistete Arbeit der Mitglieder und des Vorstandes und bat um Entlastung des Vorstandes. In den neuen Vorstand wurden gewählt: 1. Vorsitzender: August Heckwolf; 2. Vorsitzender: Hubert Grießmann, Rechnerin: Erika Matheis; 2. Rechnerin: Birgit Vay Schriftführerin: Anette Bopp; Protokollführer: Jens Wambold Kassenprüfer: Christine Armbruster, Hans-Peter Gerhold und Gabriele Muhs Notenwart: Werner Orians, Manfred Knöll und Walter Löbig Pressewart: Gerhard Bonifer-Dörr und Andreas Rosskopf Jugendleiter: Thorsten Luczak, Stephanie Franz und Bianca Heckwolf Ausbildungsbeauftragte: Thorsten Löbig, Ottfried Seuberling und Christine Müller Inventarverwalter: Petra Szamatulski; Beisitzer: Rolf Brechtel.

Vorspieltag der Jugend 2002
Eine beachtliche Anzahl von Interessentinnen und Interessenten hatte am späten Sonntag-Vormittag, 3. März, den Weg in die Kulturhalle Münster gefunden. Beim Vorspieltag der Jugend präsentierten die jungen Musikerinnen und Musiker aus dem Musikverein Münster mit Proben ihres Könnens vor Eltern und Kindern. Zuerst erklangen die zarten Töne des Flötenensembles um Christine Müller, das u.a. mit Yellow Submarine von den Beatles das Publikum begeisterte. Flötengruppen für Kinder ab dem Grundschulalter werden von den Ausbilderinnen des Vereins in jedem Jahr neu angeboten. Wer zwei Jahre fleißig geübt hat, kann dann im Flötenensemble mitwirken.Das Programm, moderiert von Bianca Heckwolf, bot Solo-Vorträge und Duette nahezu aller Instrumentengruppen aus dem Jugendorchester - von den Querflöten über Klarinetten, Saxofonen, Trompeten und Posaunen bis hin zu Wald- und Tenorhorn und sogar der mächtigen Tuba. Verschiedenste Stilrichtungen wurden zu Gehör gebracht. Mozart, Schumann, Märsche, Caribic- Songs und Jazz-Rock waren zu hören, teils auch zu einem flotten Playback oder begleitet von den Ausbildern. Auch das Vororchester, in dem die jungen Anfängerinnen und Anfänger bereits vom ersten Tag an gemeinsam spielend lernen, zeigte unter der einfühlsamen Leitung von Oliver Messeth sein Können, das in einem knappen Jahr erarbeitet worden war. Den Abschlusspunkt setzten dann mit einem wahren Paukenschlag der junge Schlagzeuger Maximilian Hotz und sein langjähriger Ausbilder Julian Dörr, die sich ein eindrucksvolles Solo-Duell auf zwei Drumsets lieferten. Und das Schönste: Nach der Bühnenvorstellung durften alle zukünftigen jungen Musikerinnen und Musiker alle präsentierten Instrumente ausprobieren, um einmal zu testen, ob sie Gefallen daran finden würden.

Festliches Konzert 2001
Unter dem Motto -Panorama der Musik 2001- hatte der Musikverein 1914 Münster am Samstag, dem 1. Dezember, zu seinem traditionellen Festlichen Konzer eingeladen. Das Flötenensemble unter der Leitung von Christine Müller eröffnete das Programm mit dem Opener Swany River vor einem vollen Haus. Es hatten ca. 700 Freunde der konzertanten Blasmusik den Weg in die Kulturhalle Münster gefunden. Im Publikum konnten zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Musikverband sowie befreundeten Vereinen begrüßt werden. Das etwa 20-köpfige Flötenensemble setzte das Programm mit dem Spiritual Sunday Morning dem Stück Summertime aus dem Musikal Porgy&Bess und dem amerikanischen Folk Song Nine Hundred Miles fort. Als Zugabe wurde noch das Lied Guantanamera dem Publikum vorgetragen. Während des Umbaus wurde der neue Dirigent des Jugendorchester, Mathias Jäger, vorgestellt. Herr Jäger hat die Leitung des Jugendorchesters nach den Sommerferien übernommen. Zu den Klängen von Zarathustra hieß es: Vorhang auf. Das Jugendorchester des Musikverein Münster mit seinen 65 Musikern hatte das Thema des berühmten 2. Satzes aus der Sonate pathetique von Ludwig van Beethoven ausgesucht. Danach ging es auf eine weite Reise. Mit dem Stück Tokyo Adventure wurde den Zuhörern die Hauptstadt Japans musikalisch dargestellt. Weiter im Programm ging es mit der Filmmusik zum Film Flashdance What a Feeling. Zum Abschluss des Jugendorchesters hieß es nun Manege frei für A Day At The Circus. Aus der Kulturhalle wurde eine Zirkus-Arena. Vom Jugendorchester wurde eine musikalische Zirkusaufführung vorgeführt. Nach der Zugabe Summernight Rock hatte das Publikum eine Pause verdient. Zur 20th Century Fox Fanfare öffnete sich der Vorhang zum zweiten Teil. Mit der Hymne und dem Triumphmarsch aus der Oper Aida von Giuseppe Verdi beteiligte sich das Große Orchester am Verdi Jahr 2001. Von Verdi zu Ludwig van Beethoven. Das Große Orchester bot gleich einen weiteren Hörgenuss mit dem 3. Satz aus der Symphonie Nr. 7 in A-dur. Nach den zwei ganz Großen des europäischen Musikschaffens folgte noch ein weiterer Großer: Peter Iljitsch Tschaikowski. Das Große Orchester brachte sogleich ein kleines aber feines Stück aus dem Nussknacker zu Gehör: Danse des Mirlitons. Anschließend wurde die New York Ouvertüre von Kees Vlak interpretiert. Im Programm ging es weiter mit der Titelmelodie aus Batman. Mit dem südamerikanischen Titel Frenesi von dem mexikanischen Komponisten Alberto Dominguez endete das offizielle Programm. Die Begeisterung des Publikums forderte die Musiker zu einem wahren Zugaben-Marathon heraus. Zuerst wurde das Xylophon-Solostück Gallopp dargeboten. Danach wurde es richtig voll auf der Bühne. Denn das für das Medley Hands up in dem die bekannten Songs YMCA, Hands up und The way to Amarillo vorkommen, wurde zusammen mit dem Jugendorchester gespielt. Zum Abschluss durfte natürlich der traditionelle Radetzky Marsch nicht fehlen.

Vororchester 2001
Jeden Freitag um 16:30 Uhr versammeln sich ein knappes Dutzend junge Musikerinnen und Musiker um ihren Leiter Oliver Meseth. Sie gehören zum so genannten Vororchester des Musikvereins. In ihrer aktuellen Besetzung spielen sie seit Frühjahr 2001 zusammen. Querflöten, Klarinetten, Saxofon, Trompete und Schlagzeug bilden mittlerweile ein harmonisches Ensemble. Neben der gemeinsamen Probenarbeit erhalten die jungen Talente auch Einzelunterricht bei qualifizierten Ausbilder/innen des Musikvereins. Und nach eineinhalb bis zwei Jahren und der entsprechenden musikalischen Reife werden sie dann in das Jugendorchester aufgenommen, um in einem noch größeren Kreis einem der schönsten Hobbies nach zu gehen, dem gemeinsamen Musizieren.